Life Coaching – Feb 2019 – Emotionen

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Im Monat Februar widmen wir uns den Emotionen.

Bewusster zu werden, was du genau fühlst, wie du deine Emotionen steuern kannst, und Emotionen erzeugst welche du dir auch wünschst-

Was ist Emotion und warum ist sie wichtig?

Jede einzelne Sache, die wir in unserem Leben tun, oder eben auch nicht tun, ist, weil wir denken, dass es uns ein bestimmtes Gefühl geben wird.

Denke mal nach, warum entscheiden wir uns für dieses oder jenes? Weil wir uns das passende Gefühl dazu wünschen. Wir wollen uns glücklich fühlen? Also tun wir dieses oder jenes.

Etwas das uns ein negatives Gefühl gibt, das probieren wir zu vermeiden.

Jede einzelne Sache, die wir in unserem Leben tun, ist wegen der Art und Weise, wie wir denken, dass sie uns fühlen lässt.

Früher hatten wir diesen Überfluss noch nicht. Wir strebten danach mehr Spass oder Vergnügen zu haben. Heutzutage haben wir viel zu viel, wir sind überfordert, wir können nicht mehr mit dem Überangebot umgeben. Essen, Trinken, Alkohol, Sex, Drogen, Technologie ja, sogar die Arbeit.

Wir werden zu Lust- und Dopamin-Junkies, jagen dauernd der Lust nach.

Und alles nur, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden.

Eine Emotion oder ein Gefühl, ist einfach eine Schwingung in deinem Körper, die durch einen Gedanken in deinem Geist verursacht wird.

Emotionen beginnen im Gehirn und wandern zum Körper. Empfindungen beginnen im Körper und reisen nach das Gehirn. Also wenn du kalt hat, du dich hungrig fühlst, dann sind das körperliche Reaktionen.

Frustriert, launisch, einsam, aufgeregt und gelangweilt, das sind alles Emotionen.

Der Gedanke steht immer an erster Stelle, danach kommt das Gefühl dazu.

Wenn dich zum Beispiel jemand anschreit, hast du vielleicht sofort Angst. Wenn du jedoch weisst, diese Person ist ein Schauspieler und übt das mit dir, dann reagierst du doch ganz anders. Du hättest keine Angst. Obwohl die Situation genau die gleiche ist. Du siehst, das ist die Kraft des Denkens.

Niemand will die negativen Emotionen, trotzdem brauchen wir sie.

Es gibt immer heiss und kalt, Tag und Nacht, Sonne und Regen, negative und positive Emotionen.

Wenn wir keine negativen Emotionen kennen würden, wie wüssten wir dann, dass dies nun positive Emotionen sind?

Mensch sein bedeutet, immer…50% positive und 50% negative Emotionen zu haben. Das hat jeder von uns. Das ist normal.

Der Trick dabei:

Je besser wir also bei der Verarbeitung negativer Emotionen werden, desto mehr Freiheit werden wir haben. So viele von uns machen negative Emotionen so viel schlimmer, als es sein muss. Negative Emotionen sind harmlos.

Warum tun negative Emotionen weh?

Es liegt nicht daran, dass es körperlich unerträglich ist. Selbst die schlimmsten Emotionen der Welt sind körperlich nicht so schrecklich.

Was wir jedoch schlimmer machen, ist, wie wir auf Emotionen reagieren. Wir verstärken sie noch und bekommen einen Anfall, einen Wutanfall, einen Schreianfall etc.

Wenn wir negative Emotionen fürchten und widerstehen, dann leiden wir; wenn wir Mitgefühl haben und es zulassen, wachsen und gedeihen wir.

Zusammengefasst:

  1. Negative Emotionen sind Teil der menschlichen Erfahrung.
  2. Wenn du es erlaubst, hast du die Autorität darüber.
  3. Wenn du dich ihr widersetzt, leidest du.

Wie man eine Emotion zulässt

Erlauben ist eine Fähigkeit, die du lernen und üben musst.
Es ist nicht dasselbe, wie auf ein Gefühl zu reagieren.
Es ist nicht dasselbe wie Widerstand zu leisten.
Es ist nicht dasselbe, wie so zu tun, als wäre es nicht da.

Der einfachste Weg, seine Emotionen zu verstehen, ist es, wenn wir es niederschreiben.

Übung

Was fühle ich?
Wo fühle ich es in meinem Körper?
Woher weiss ich, dass ich es im Vergleich zu einer anderen Emotion fühle?
Was ist an diesem Fall spezifisch?

Dann, anstatt zu versuchen, es loszuwerden, atmen wir es ein.
Wir erlauben es, indem wir unser Herz dafür öffne.
Wir bewegen uns darauf zu.
Wir wissen, dass wir mit den Gefühlen umgehen können. Es ist nur eine Vibration in meinem Körper.

Oft spüren wir, wie sich unser Körper dagegen straffen will. Das ist in Ordnung. Wir lassen es einfach los.

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